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13. Mai 2026 – Tagesfahrt zur Straußenfarm Gemarkenhof und Linz am Rhein

Pünktlich mit vollbesetztem Bus führte die Fahrt über Remagen zur Straußenfarm. Auf der Farm leben ca. 500 Strauße. Sie erstreckt sich über ca. 270.000 m² Fläche. Begrüßung und Führung per Bimmelbahn übernahm Ralf Schuhmacher. Sehr lebhaft wurde eine Straußenfamilie vorgestellt, die aus 3 Tieren besteht: Ein Männchen, eine Ehefrau und eine Geliebte. Wie wir erfahren haben, kann die Lebenserwartung von den Weibchen bis zu 80 Jahre betragen, die der Männchen meist nur 40 Jahre.

Weiter ging die Fahrt zum „Jugendclub“ mit jeweils 40 Tieren pro Gehege im Alter von einem knappen Jahr. Hier wurde erklärt, wie „ausgebüchste“ Tiere wieder eingefangen werden. Der nächste Stopp am „Kindergarten“ zeigte das Laufvermögen dieser kleinen Strauße.

Danach folgte die Führung in den Brutraum. Es war für uns neu und erstaunlich zu hören, wie die kleinen Strauße  schlüpfen,  nämlich indem sie mit dem Nacken die sehr stabile Eierschale durchbrechen. Frisch geschlüpfte Tiere durften sogar angefasst werden.

Wer wollte, besuchte noch das Straußenmuseum und genoss anschließend das hervorragende Straußenbüffet.

Weiter ging die Fahrt über Straße und Rheinfähre nach Linz. Dort war genügend Zeit für einen Stadtbummel durch die wunderschöne Altstadt und für Kaffee und Kuchen.

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Die Fotos in diesem Beitrag wurden von Peter Schick zur Verfügung gestellt und unterliegen ebenfalls dem Copyright des AWO Ortsvereins Stadtallendorf.


03. Mai 2026 – Sonntagsspaziergang in Ziegenhain

Der Wallgraben, Bestandteil der ehemaligen Wasserfestung Ziegenhain, entstand im 11. Jahrhundert zur Sicherung eines Übergangs über die Schwalm. Die  Grafen von Cigenhagen“ wurden 1144 zum ersten Mal urkundlich genannt. 1275 erhielt Ziegenhain das Stadtrecht.

Nach dem Tod von Johann II., dem letzten Grafen von Ziegenhain, im Jahre 1450 fiel die Grafschaft und mit ihr die Stadt Ziegenhain an die Landgrafschaft Hessen. Graf von Ziegenhain ist bis heute Bestandteil der Titulatur im Haus Hessen.

Landgraf Ludwig II. von Hessen ließ die Burg in Ziegenhain 1470 zu einem Schloss umbauen. Sein Enkel Philipp I. ließ sie von 1537 bis 1548 zu einer Wasserfestung ausbauen. Diese galt bis zu ihrer von Napoleon verfügten Schleifung 1807 als hessische Hauptfestung.

Im Jahre 1538 trat in Ziegenhain auf Anregung des Straßburger Reformators Martin Bucer eine Versammlung zusammen, die 1539 die sogenannte Ziegenhainer Zucht- und Ältestenordnung beschloss. Mit dieser Kirchenzuchtordnung wurde die Konfirmation und das Amt des Kirchenvorstehers in der Landgrafschaft Hessen eingeführt.

Im Siebenjährigen Krieg musste die hessische Armee während des Vormarsches französischer Truppen die Festung Ziegenhain räumen. Bei einem missglückten hessischen Rückeroberungsversuch wurde 1761 die Festung in Brand geschossen und dabei wurden 47 Gebäude zerstört. Erst 1762 gelang die Rückeroberung.

Während der Zeit des napoleonischen Königreichs Westphalen (1807–1813) war Ziegenhain Hauptort des Kantons Ziegenhain und Sitz des dortige  Friedensgerichts. 1821 wurde Ziegenhain Kreisstadt des gleichnamigen Kreises. Bis 1943 bestand das Amtsgericht Ziegenhain.*)

*)Wikipedia


01. April 2026 – traditionelles Ostereierwürfeln

Die Würfel waren gefallen und die Gewinnerinnen und Gewinner mit den meisten gewonnenen Ostereiern wurden zusätzlich mit einem liebevoll von Brigitte Fleer gestalteten Preis geehrt. Es war ein Nachmittag voller Spaß und Lachen. Aber auch unserem Team sei Dank, denn ohne die Hilfe bei der aufwendigen Vor- und Nachbereitung wäre die Veranstaltung nicht möglich.

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14. März 2026 – Frühstückstreff

Heute wollen wir einmal unser Augenmerk auf diejenigen helfenden Hände lenken, die hinter den Kulissen für Sie immer ein leckeres Frühstücksbuffet herrichten. Das ist nicht selbstverständlich und deshalb gilt unser großer Dank allen im Team, die den Einkauf für nahezu 60 Personen tätigen, denjenigen, die bereits seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen sind und die Frühstücksplatten liebevoll gestalten und allen, die anschließend das Aufräumen mit übernehmen.

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01. März 2026 – Sonntagsspaziergang durch die WASAG

Bertram Schaub hatte für den Sonntagsspaziergang eine Route durch die WASAG ausgesucht, begleitet von wissenswerten Informationen:

Auf Weisung des Oberkommandos der Wehrmacht wurde 1939 das Oberkommando der Marine zum Bauherr und Eigentümer einer Fabrik für den Sprengstoff Hexanitrodiphenylamin (Hexyl) mit Füllstellen für Seeminen, Torpedos und Bomben für den Einsatz gegen Schiffsziele. Sowohl Planung und Bau als auch Pacht und Betrieb der Fabrik erfolgten unter der Regie der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff-Actien-Gesellschaft (WASAG).

Das damalige Werksgelände umfasste eine Fläche von etwa 420 ha, auf dem 230 Gebäude , Hallen und Lagerbunker errichtet wurden. Die wichtigsten Anlagen im Werk Herrenwald waren die vier teilmechanisierten Füllgruppen sowie die beiden Hexyl–Produktionsgruppen.

Zur Versorgung waren ein 75 km langes Hoch und Niederspannungsnetz, ein 29 km langes Wasserversorgungs– und Löschwassernetz verlegt. 25 km Straßennetz und ein eigener Werksbahnhof mit Anschluß an den Bahnhof Allendorf waren errichtet. Am 31.12.1944 arbeiteten im WASAG–Werk Herrenwald 1.758 Menschen – überwiegend zur Arbeit dienst-/zwangsverpflichtet.

Ab 1947 bildeten die Gebäude und Anlagen der Werke DAG und WASAG die Grundlage für die Entwicklung des Dorfes Allendorf zum Mittelzentrum Stadtallendorf.Im Unterschied zum rein zivilgenutzten DAG–Gebiet wurde das WASAG–Gebiet bereits frühzeitig für eine militärische Nutzung vorgesehen und ab 1959 zum Standort der Herrenwald– und der Hessenkaserne der Bundeswehr.*)

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18. Februar 2026 – Heringsessen am Aschermittwoch

Wir hatten zum Essen eingeladen und wiederum sind viele unserer Mitglieder auch in diesem Jahr der Einladung gefolgt. Für uns das beste Zeichen, dass unsere Heringssalate großen Anklang finden.

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Traditionelles Kräppelessen am 11. Februar 2026

Auch in diesem Jahr hatten wir zum traditionellen Kräppelessen geladen. Ein voller Saal und ein gut gelauntes Publikum erwartete uns. Das Prinzenpaar, Christian I. und Jaqueline I. hatte sich angekündigt und begleitete mit seinem Hofstaat den Nachmittag. Das Tanzmariechen begeisterte wieder mit seiner akrobatischen Tanzeinlage. Und im weiteren Verlauf haben wir das Publikum mit einem bunten Faschingsprogramm überrascht. Wir hatten einen Saal lachender, singender und tanzender Gäste. Es war ein toller Nachmittag.

Wir bedanken uns bei Uschi Greher und Margot Eckel, Maria Petri und Renate Bachofner und bei Jutta Mann für ihre tollen Beiträge.

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Sonntagsspaziergang am Erlensee am 25. Januar 2026

Das Naturschutzgebiet „Brielserlen“ besteht seit 1995. Es handelt sich um ein ehemaliges Kiesabbaugebiet, nach dessen Aufgabe vier größere durch Grund- und Niederschlagwasser gespeiste Stillgewässer entstanden. Das größte Gewässer ist der Erlensee. Er ist Ruhe- und Brutplatz für zahlreiche Vogelarten. Bertram Schaub informierte am Start die Gruppe zum Naturschutzgebiet und dann ging es in gemütlichem Tempo die rund 2 km lange Strecke um den See herum.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen ließen wir die Wanderung ausklingen.

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Gänseessen am 14. Dezember 2025 im Gasthaus Ochsenburg

Gutes Essen in netter Gesellschaft, so verlebten Mitglieder unseres Ortsvereins den 3. Advent.

Das Programm am Nachmittag gestaltete Karin Kirchhain mit ihren Geschichten. Es waren winterliche Erzählungen, die uns von besonderen Menschen und wundersamen Begegnungen berichteten. So von der alten Frau am Meer in Husum, die ihr Haus ansteckte, um durch die lodernden Flammen die feiernden Leute am Strand auf die herandrohende Gefahr aufmerksam zu machen. Oder vom Kind, das Hilfe für seinen kranken Vater sucht und dabei dem „Sensemann“ begegnet, den das Kind aber so mit seinen Worten berührt, dass dem Vater nichts passiert und er wieder gesund wird.

Zum Schluss hörten wir die Geschichte von der Katze und der Maus.

Eine Katze und eine Maus schließen Bekanntschaft. Die Katze wirbt so lange um die Maus bis diese einwilligt, zusammen zu ziehen. Sie beschließen, für den Winter einen Vorrat anzulegen, damit sie nicht hungern müssen. Sie verstecken einen Topf voller Fett unter dem Altar der Kirche, der sicherste Ort wie es scheint. Die Katze möchte aber schon nach kurzer Zeit am Fett naschen. Sie gaukelt der Maus vor, sie wäre zur Taufe des Kindes ihrer Cousine eingeladen. Aber sie geht in die Kirche und macht sich über den Fettvorrat her. Dies wiederholt die Katze noch zwei Mal, bis der Topf leer ist. Als der Winter kommt, will die Maus mit der Katze den Vorrat holen. Jedoch der Topf leer. Die Maus verdächtigt sofort die Katze. Daraufhin packt die Katze ihre Gefährtin und verschlingt sie.

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AWO Adventfeier am 29. November 2025

Musik und Gesang stimmten auf die Vorweihnachtszeit ein

von Klaus Böttcher

Einer guten Tradition folgend kamen zu Beginn der Adventszeit rund 100 Mitglieder des AWO-Ortsvereins zu einer Feier in die Stadthalle. Mit Musik und Gesang wurden die Besucher im vollbesetzten kleinen Saal, der mit viel Liebe geschmückt war, auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Die stellvertretende Vorsitzende Nadine del Valle Vicente begrüßte für die erkrankte Vorsitzende die Gäste und freute sich, dass so viele Mitglieder gekommen waren.

Pfarrer Diethelm Vogel eröffnete den Veranstaltungsreigen mit nachdenklichen Worten zu schlimmen Problemen in dieser Zeit, aber es gebe auch schöne Abwechslungen wie der Besuch eines Weihnachtsmarktes. Mit einem Gebet und einem Gedicht übergab er das Wort an die Ehrengäste. Die Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Schaub erklärte Advent bedeutet: WARTEN. Das könne recht lästig sein, zum Beispiel an der Supermarktkasse, aber in der Zeit vor Weihnachten wartet man gerne. Sie lobte die ehrenamtlich Aktiven des AWO-Ortsvereins für ihre vielseitige Arbeit zum Wohl aller Mitglieder. Für den erkrankten Bürgermeister sprach der erste Stadtrat Otmar Bonacker. Er schloss sich Schaubs lobenden Worten an. „Die Ehrenamtlichen der AWO leisten das ganze Jahr viel Gutes für die Stadt“, stellte er heraus. Voll des Lobes war auch Markus Schwab von der Sparkasse und der Kreistagsvorsitzende Detlef Ruffert. Anerkennung und Akzeptanz seien so wichtig wie ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen können, war ihr jeweiliges Resümee.

Den musikalischen Teil eröffnete der Maxi-Kinderchor aus Erksdorf unter der Leitung von Jessica Harris. Später kamen noch Sängerinnen vom Chor der Jüngsten dazu. Alle zusammen sangen voller Begeisterung weihnachtliche Lieder. „Wenn doch nur immer Weihnachten wäre“ schmetterten sie ebenso wie „Single Bell“. Großer Beifall dankte den Sängerinnen und Sängern.

Nach der Kaffeepause, bei der sich die Besucherinnen und Besucher den leckeren Kuchen schmecken ließen und Zeit für einen Kaffeeplausch hatten, kamen die Bläserinnen und Bläser der Stadtallendorfer Musikanten auf die Bühne. Sie hatten zur Freude der Gäste viel Puste, um eine lange Liedfolge weihnachtlicher Lieder zu spielen. Das reichte von „Süßer die Glocken nie klingen“ über „Leise rieselt der Schnee“ bis zum Klassiker „Oh du Fröhliche“ und alle waren aufgefordert mitzusingen.

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