Wieder freuten wir uns über den großen Zuspruch zu unserem AWO-Oktoberfest. Es waren für unsere Mitglieder kurzweilige Stunden mit zünftigem Frühstück, Bier und guten Gesprächen. Aber auch die passende Musik, die Walter Martin gekonnt auf seiner steirischen Harmonika spielte, trug an diesem Vormittag zur gelösten Stimmung bei.
Wir haben dem Regen getrotzt und hatten einen interessanten, unterhaltsamen Sonntagnachmittag. Unsere Nachbarstadt Homberg ist einen Besuch wert. Mit Harald Theiss hatten wir einen versierten Stadtführer, der uns zunächst Wissenswertes über seine Stadt erzählte und dies mit einem Rundgang durch die Altstadt verband. Die Führung endete im Homberger Schloss bei Kaffee und Kuchen.
Interessierte Mitglieder unseres AWO Ortsvereins hörten an diesem Nachmittag einen Vortrag, der die Beziehungen zwischen Deutschland und Europa zu den USA einmal rückblickend beleuchtet und die Zusammenhänge erklärt.
Die Terroranschläge des 11. September 2001 sind uns allen noch in trauriger Erinnerung. Damals wurden u. a. zwei Flugzeuge von Islamisten in die Zwillingstürme des World Trade Center in New York gesteuert, 2.753 Menschen kamen dabei ums Leben.
25 Jahre danach ist unsere Welt nicht sicherer geworden, leider ist das Gegenteil der Fall.
Sigmar Gabriel – Vorsitzender der Atlantikbrücke -, ein ausgewiesener außenpolitischer Experte, engagiert sich in besonderer Weise für die deutsch-amerikanischen Beziehung.
Im Anschluss an den Vortrag ging Sigmar Gabriel noch auf Fragen zur aktuellen politischen Lage in Deutschland ein. Er endete mit seiner Version:
„Ich wünsche mir ein freundliches Land, in dem die Menschen gemeinschaftlich zusammenleben und nicht zerstritten sind. Ich weiß nicht, ob das zu viel verlangt ist.“
Die Oberhessische Presse schreibt: „Mit ihrem berühmten, unvergleichlichen Charme und Mutterwitz interpretiert die Schauspielerin bitterböse Storys aus der Feder des Erfolgsautors Ralf Kramp, einem der renommiertesten deutschsprachigen Spaß-Krimiautoren. Mit der ihr eigenen besonderen Eleganz und Herzlichkeit zieht Marie-Luise Marjan die Zuhörerinnen und Zuhörer sofort in ihren Bann. Mit ihr durchlebt das Publikum hautnah eine Mordsstimmung und einen humorvollen, vergnüglichen Abend“. Das können wir nur bestätigen. Und was man bei Mordgeschichten so gar nicht vermutet, wir haben oft herzhaft gelacht.
Wir hatten zur Krimilesung eingeladen. Es wurde ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Abend. Mit seinem schauspielerischen Talent, den wechselnden Dialekten und den Pointen, die uns des öfter zum Lachen brachten, ließ Tim Frühling seine Romanfiguren lebendig werden und gab ihnen eine Persönlichkeit. Nach kurzer Zeit hatte er uns in seinem Bann gezogen. Auch das Gläschen Sekt und das mit Liebe zubereitete Gebäck trug sicherlich zur entspannten Stimmung bei.
Pünktlich zum ersten Spiel der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 wurde die Zeit von 1954 in Erinnerung gebracht.
Das Wunder von Bern.
Deutschlands unerwarteter Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern, wo Sepp Herbergers Mannschaft im Nachkriegsdeutschland nach Jahren der Niedergeschlagenheit ungeahnte Euphorie auslöste.
Die Geschichte vom Wunder von Bern erzählt mehr als nur das legendäre Fußballspiel von 1954 – Es ist die Geschichte einer zerrissenen Familie, die ihren Weg zurück zueinander findet, und eines Jungen, der seinen Vater und einen Helden in sich selbst entdeckt.
Das Musical “Das Wunder von Bern” ist viel mehr als nur ein Musical – Musik, Tanz, eine bewegende Geschichte und ein Spektrum an Emotionen verbinden sich zu einem Theatererlebnis, das alles bietet: Lachen, Weinen, Jubeln und Mitfühlen. Es begeistert Fußballfans genauso wie Musical-Liebhaber, denn es erzählt nicht nur von einem Sportereignis, sondern von Familie, Hoffnung und Gemeinschaft. *)
Die Sparkasse Marburg-Biedenkopf hatte den AWO Ortsverein in ihre Filiale in Stadtallendorf zu einem Informationsnachmittag eingeladen. Mit 50 Personen war das Interesse ausgesprochen groß.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse führten zunächst in Gruppen durch das neue Gebäude. Moderne Arbeits- und Aufenthaltsräume, flexible Arbeitszeiten, Homeofficemöglichkeiten und eine fortschreitende Digitalisierung gaben einen Einblick in die sich verändernde Arbeitswelt.
Ein Vortrag über Edelmetalle, verbunden mit einem kleinen Quiz ergänzte den informativen Nachmittag. Bei Kaffee und Kuchen und Blick über die Dachterrasse klang der Nachmittag aus.
„Lachen ist gesund“, ein unterhaltsamer Vortrag von Karin Kirchhain und dennoch ein Vortrag, der deutlich machte, was Lachen bei uns selbst und gegenüber unserer Umwelt bewirkt.
Wenn wir lachen, zeigen wir unsere Freude, dass wir uns wohlfühlen und mit uns zufrieden sind. Lachen ist wichtig für unsere Gesundheit denn der Körper baut Stress ab und entspannt sich. Also tun wir mit unserem Lachen etwas Gutes für unsere Gesundheit.
Aber auch unser Gegenüber, dem wir ein Lächeln schenken, wird sich freuen und dies wiederum mit einem Lächeln zurückmelden.
Mit einem Lächeln können wir aber auch der Wehmut oder einer Krise begegnen. Lachen hilft uns dann bei der Bewältigung von Problemen oder Rückschlägen.
Es gibt viele Redewendungen, die sich mit dem Lachen beschäftigen. Davon gaben unsere Frühstücksgäste einige zum Besten:
„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, „Tränen lachen“, „Das wäre doch gelacht“, „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“.
Pünktlich mit vollbesetztem Bus führte die Fahrt über Remagen zur Straußenfarm. Auf der Farm leben ca. 500 Strauße. Sie erstreckt sich über ca. 270.000 m² Fläche. Begrüßung und Führung per Bimmelbahn übernahm Ralf Schuhmacher. Sehr lebhaft wurde eine Straußenfamilie vorgestellt, die aus 3 Tieren besteht: Ein Männchen, eine Ehefrau und eine Geliebte. Wie wir erfahren haben, kann die Lebenserwartung von den Weibchen bis zu 80 Jahre betragen, die der Männchen meist nur 40 Jahre.
Weiter ging die Fahrt zum „Jugendclub“ mit jeweils 40 Tieren pro Gehege im Alter von einem knappen Jahr. Hier wurde erklärt, wie „ausgebüchste“ Tiere wieder eingefangen werden. Der nächste Stopp am „Kindergarten“ zeigte das Laufvermögen dieser kleinen Strauße.
Danach folgte die Führung in den Brutraum. Es war für uns neu und erstaunlich zu hören, wie die kleinen Strauße schlüpfen, nämlich indem sie mit dem Nacken die sehr stabile Eierschale durchbrechen. Frisch geschlüpfte Tiere durften sogar angefasst werden.
Wer wollte, besuchte noch das Straußenmuseum und genoss anschließend das hervorragende Straußenbüffet.
Weiter ging die Fahrt über Straße und Rheinfähre nach Linz. Dort war genügend Zeit für einen Stadtbummel durch die wunderschöne Altstadt und für Kaffee und Kuchen.
Der Wallgraben, Bestandteil der ehemaligen Wasserfestung Ziegenhain, entstand im 11. Jahrhundert zur Sicherung eines Übergangs über die Schwalm. Die Grafen von Cigenhagen“ wurden 1144 zum ersten Mal urkundlich genannt. 1275 erhielt Ziegenhain das Stadtrecht.
Nach dem Tod von Johann II., dem letzten Grafen von Ziegenhain, im Jahre 1450 fiel die Grafschaft und mit ihr die Stadt Ziegenhain an die Landgrafschaft Hessen. Graf von Ziegenhain ist bis heute Bestandteil der Titulatur im Haus Hessen.
Landgraf Ludwig II. von Hessen ließ die Burg in Ziegenhain 1470 zu einem Schloss umbauen. Sein Enkel Philipp I. ließ sie von 1537 bis 1548 zu einer Wasserfestung ausbauen. Diese galt bis zu ihrer von Napoleon verfügten Schleifung 1807 als hessische Hauptfestung.
Im Siebenjährigen Krieg musste die hessische Armee während des Vormarsches französischer Truppen die Festung Ziegenhain räumen. Bei einem missglückten hessischen Rückeroberungsversuch wurde 1761 die Festung in Brand geschossen und dabei wurden 47 Gebäude zerstört. Erst 1762 gelang die Rückeroberung.