01. März 2026 – Sonntagsspaziergang durch die WASAG

Bertram Schaub hatte für den Sonntagsspaziergang eine Route durch die WASAG ausgesucht, begleitet von wissenswerten Informationen:

Auf Weisung des Oberkommandos der Wehrmacht wurde 1939 das Oberkommando der Marine zum Bauherr und Eigentümer einer Fabrik für den Sprengstoff Hexanitrodiphenylamin (Hexyl) mit Füllstellen für Seeminen, Torpedos und Bomben für den Einsatz gegen Schiffsziele. Sowohl Planung und Bau als auch Pacht und Betrieb der Fabrik erfolgten unter der Regie der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff-Actien-Gesellschaft (WASAG).

Das damalige Werksgelände umfasste eine Fläche von etwa 420 ha, auf dem 230 Gebäude , Hallen und Lagerbunker errichtet wurden. Die wichtigsten Anlagen im Werk Herrenwald waren die vier teilmechanisierten Füllgruppen sowie die beiden Hexyl–Produktionsgruppen.

Zur Versorgung waren ein 75 km langes Hoch und Niederspannungsnetz, ein 29 km langes Wasserversorgungs– und Löschwassernetz verlegt. 25 km Straßennetz und ein eigener Werksbahnhof mit Anschluß an den Bahnhof Allendorf waren errichtet. Am 31.12.1944 arbeiteten im WASAG–Werk Herrenwald 1.758 Menschen – überwiegend zur Arbeit dienst-/zwangsverpflichtet.

Ab 1947 bildeten die Gebäude und Anlagen der Werke DAG und WASAG die Grundlage für die Entwicklung des Dorfes Allendorf zum Mittelzentrum Stadtallendorf.Im Unterschied zum rein zivilgenutzten DAG–Gebiet wurde das WASAG–Gebiet bereits frühzeitig für eine militärische Nutzung vorgesehen und ab 1959 zum Standort der Herrenwald– und der Hessenkaserne der Bundeswehr.*)

© AWO Ortsverein Stadtallendorf – Alle Rechte vorbehalten.
Die Fotos in diesem Beitrag wurden von Peter Schick zur Verfügung gestellt und unterliegen ebenfalls dem Copyright des AWO Ortsvereins Stadtallendorf.


18. Februar 2026 – Heringsessen am Aschermittwoch

Wir hatten zum Essen eingeladen und wiederum sind viele unserer Mitglieder auch in diesem Jahr der Einladung gefolgt. Für uns das beste Zeichen, dass unsere Heringssalate großen Anklang finden.

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